Regine Leisner - beraten, schulen, schreiben... und mehr





Start
 
Aktuelles

Beratung & Coaching
 
Seminare
 
Textwerkstatt
 
Meine Bücher
 
Zur Person
 
Kontakt
 
Impressum

 

 

 

 

 

....... Meine Bücher

 

 

Als Kind war ich eine unersättliche Leseratte, die begierig nach allem griff, was nach Buch aussah. Eines Tages fielen mir die Gedichte von Conrad Ferdinand Meyer in die Hände. "Schillers Bestattung: ... von eines weiten Mantels kühnem Schwung umweht", las ich da. Die Wendung traf mich wie ein Blitzschlag, ich verstand: Sprache konnte also auch schön sein, sie konnte klingen und schwingen, konnte Bilder und Welten entstehen lassen. "Das kann ich auch!", meinte ich mit dem ganzen Selbstbewusstsein meiner acht Jahre und machte mich ans Werk. Es sollte indessen noch eine Weile dauern, bis Gedrucktes von mir auf dem Tisch lag ...

Auf die Abiturzeitung Better Times folgten zwei Semester Germanistik an der Universität Erlangen. Aber in den frühen Siebzigern war das nicht wirklich die kulturelle Landschaft, die mir ein geistiges Zuhause geboten hätte. Genervt vom Politzirkus brach ich das Studium ab und wählte als Kontrastprogramm den Weg in die Industrie. Meine schriftstellerischen Ambitionen erschöpften sich fortan in Gelegenheitsgedichten und heimlicher Lyrik.

Doch dann kam meine buddhistische Phase, 1980 bis 1999, und meine tibetischen Lehrer baten mich, den philosophischen Lehrstoff in Texten aufzubereiten, die von westlichen Praktizierenden gut aufgenommen werden konnten. So fing es an, und ehe ich's mich versah, war ich neben meiner Organisations-, Betreuungs- und Lehrtätigkeit auch noch leitende Redakteurin einer Vereins- und einer Verbandszeitschrift. Zahlreiche Artikel, Aufsätze, Broschüren und schmale Bändchen stammen aus dieser Zeit. Und ein paar Bücher, die bis heute ihre Leser finden:

   
 

Zum Beispiel Das Denken umwandeln, dessen dritte Auflage die Edition Tibethaus 2008 publizierte.

 

 

 

 

 


     
 

1998 erschien beim Theseus Verlag der Bildband Dagyab - wo Tibet noch tibetisch ist.

Im Jahr 2000 folgte dann An Krisen reifen - gewissermaßen ein Abschiedsgeschenk, denn um diese Zeit verließ ich die Welt des organisierten Buddhismus.

     
 

Nach dem "Ausstieg" wandte ich mich verstärkt der westlichen Psychologie zu und setzte meine intensive Arbeit mit Menschen unter veränderten Bedingungen fort. Das Schreiben blieb mein Privatvergnügen, irgendwo zwischen Hobby und Nebenjob angesiedelt. Von 2001 bis 2005 gestaltete ich als freie Mitarbeiterin des zur Mainpost gehörenden "Boten vom Haßgau" zusammen mit drei Kolleginnen die regelmäßig erscheinende Frauenseite. Das machte Spaß und bescherte mir neben zahlreichen Kontakten auch viele neue Einblicke in die unterschiedlichsten Wissensgebiete.

Parallel dazu schrieb ich im Jahr 2001 das Buch Profile aus dem Landkreis Haßberge – Bürger unserer Zeit (Edition Profile), eine Sammlung von 200 Kurzporträts. Ich gebe zu, es war ein Akt reiner Neugier. Schon damals zog es mich zum biografischen Schreiben, und ich wollte ausprobieren, wie es mir damit ergehen würde. Es war eine tolle Erfahrung; mit manchen meiner Interviewpartnerinnen und -partner bin ich bis heute befreundet. Dennoch verfolgte ich diesen Weg zunächst nicht weiter, da mir die formalen Vorgaben etwas zu strikt waren.

   
 

Die große Freiheit des ungebundenen Erzählens lockte mich, und ich wollte herausfinden, ob ich auch Romane schreiben könnte. Da ich mich aus persönlichem Interesse schon lange mit den schamanisch geprägten, alteuropäischen Überlieferungen beschäftigt hatte, verfasste ich nun zwei historische Romane, die in der Steinzeit spielen. Beide erschienen 2007/2008 bei Ullstein/Marion von Schröder.

Der erste Band, das Resultat vierjähriger Recherchen, trug den Titel Die Rabenfrau.

     
 

Als Fortsetzung folgte ein Jahr später der Rabenmond.

Eine unglaublich spannende, anstrengende und beglückende Phase war das, die mich allerdings letztendlich zu der Erkenntnis brachte, dass der Romanautor keineswegs so frei ist, wie man meinen könnte, sondern sich stark an die Anforderungen des Marktes anpassen muss.

     
 

Noch während ich überlegte, wie ich nun weitermachen wollte, ergriff mich die Idee, ein Buch über den Umgang mit mentalen Feldern zu schreiben. Eine absolute Herausforderung, die seit geraumer Zeit meine ganze Kraft und Leidenschaft in Anspruch nimmt!

Diese Geschichte, eingebettet in eine spannende Romanhandlung, wird gleichzeitig die Fortsetzung der Rabenfrau-Serie mit etwas anderen Mitteln darstellen. Gewissermaßen also der dritte Teil, nach dem ich ohnehin von Leserinnen und Lesern der ersten beiden Bände immer wieder gefragt werde. Geben Sie mir noch ein wenig Zeit und lassen Sie sich überraschen!